Der Glöckner von Notre Dame

Der eindrucksvolle Glockenturm aus der Aufführung von 2011 war vielen der jungen Darsteller der YMC noch gut im Gedächtnis. Und so war es natürlich wichtig, dass er auch bei der Neuinszenierung des Glöckners mit immerhin fast vierzig Kindern und Jugendlichen zwischen 8 und 18 Jahren auf die Bühne gebracht werden konnte. Die jungen Darsteller stehen in fast nichts den Großen in der ersten Inszenierung nach.

Während unten, auf dem Marktplatz vor der altehrwürdigen Kathedrale Notre Dame in Paris Gaukler und Artisten zur fröhlichen Kirchweih einladen, birgt der alte Glockenturm der Kirche ein streng gehütetes Geheimnis. Von ganz oben, hoch über den Dächern von Paris, beobachtet der „Glöckner“ zusammen mit seinen einzigen Freunden, den lustigen und etwas verrückten Wasserspeiern, was da unten so vor sich geht – und wäre so gerne dabei. Und da niemand von dem Bewohner oben im höchsten Glockenturm weiß, ist es ihm auch strengstens verboten, die schützenden Mauern der Kirche zu verlassen. Eine junge Zigeunerin, die zu Unrecht des Diebstahls bezichtigt wird, flüchtet in die Kirche, trifft den Glöckner, der ihr auf der Flucht vor der Polizei und dem Stadtvogt, seinem eigenen Ziehvater, hilft. Was nun passiert, welche Verwirrungen es gibt, auf wen die Flüchtigen treffen, wird von den Jungdarstellern äußerst gekonnt gespielt, getanzt und gesungen.