Der Nussknackerprinz

Es hat sich mittlerweile eingebürgert, dass die YMC bereits gespielte Inszenierungen teilweise übernimmt und auf die junge Darsteller-Gruppe abstimmt. Einige der Jugendlichen übernehmen mittlerweile zwar auch größere Solo-Rollen in der „Erwachsenen“-Inszenierung, bleiben aber auch der YMC treu. Diesmal ist das etwas unheimliche Dichtermärchen von E.T.A. Hoffmann dran, „Nussknacker und Mausekönig“, das in der TGAss-Fassung „Der Nussknackerprinz“ heißt.

Am vierundzwanzigsten Dezember können es die Kinder der Familie Schön kaum erwarten, dass sie endlich ins Weihnachtszimmer zu den vielen Geschenken unter dem Weihnachtsbaum dürfen. Doch als es endlich soweit ist, muss die gesamte Familie mit Erschrecken feststellen, dass alle Päckchen und Pakete, Überraschungen und kleinen Wünsche gestohlen wurden. Sie sind weg. Die alte, gruselige Drosselfrau, die jeder im Dorf kennt, erzählt, dass überall die Weihnachtsgeschenke verschwunden sind. Nicht nur bei Familie Schön. Um die Kinder zu trösten, lässt sie ein einziges Geschenk zurück. Einen schön gearbeiteten Nussknacker. Bis auf die 12jährige Marie finden alle Kinder ihn langweilig. Bald ist die Familie satt gegessen und alle gehen zu Bett. Und nun nimmt die Geschichte ihren Lauf, denn nachts wird nicht nur der Nussknacker, sondern auch alle anderen Spielsachen. Marie macht sich mit ihnen auf, um die Geschenke aus der Hand der bösen Rattenkönigin zu befreien und das Spielzeugland zu retten.